6 positive Alternativen zum „Nein“

6 positive Alternativen zum „Nein“

Klar, dein Kleinkind testet seine Grenzen, und auch deine. Jeden Tag. Aber ein ständiges „Nein“ verliert nicht nur schnell seinen Effekt sondern hat auch nicht gerade einen positiven Effekt auf eure Beziehung. Versuche es lieber mit diesen positiven Alternativen.

1)    Alternativen bieten

Wenn dein Kind nicht aufhört, um Süßigkeiten zu betteln, kannst du natürlich nicht jedes Mal nachgeben. Aber anstatt einfach nur „nein“ zu sagen, biete deinem Kind lieber eine alternative Wahl, etwa zwischen Trauben oder einem Apfel. Eine andere Möglichkeit ist, deinem Kind eine Süßigkeit in Aussicht zu stellen, aber eben erst nach dem Mittagessen. Die Wahl für die jeweilige Süßigkeit kann dein Kind ja schon jetzt treffen.

2)    Das „Nein“ unnötig machen

Natürlich wird es nicht möglich sein, niemals „Nein“ zu sagen, aber du kannst dein Haus und die Umgebung deines Kindes so gestalten, dass ein „Nein“ häufig unnötig wird. Mach dein Haus Kindersicher, räume die Dinge, die dein Kind nicht nehmen soll, aus seiner Reichweite. Lass dein Kind dort spielen, wo es sicher ist und auch nichts schlimmes anstellen kann, etwa auf dem Boden oder im Garten. 

3)    Lenke dein Kind ab

Wenn dein Kind im Supermarkt auf einen wackligen Turm von Essiggurkengläsern zusteuert, dann lenke es einfach schnell ab, zeig ihm sein Lieblingsjoghurt oder erinnere es daran, dass es doch die Milch für dich suchen sollte. So vergisst es die Versuchung, den Turm umzustoßen und du musst es nicht mit einem lauthalsen „Nein“ von den stürzenden Gläsern retten. Genauso kannst du vorgehen, wenn dein Kind aufs Süßigkeitenregal zustürmt, um den Einkaufswagen voller Schokotafeln zu laden.

4)    Mach keine Probleme, wo keine sind

Das perfekte Kleinkind gibt es nicht. Aber was ist eigentlich so schlimm daran, wenn dein Kind zwei verschiedene Socken anziehen möchte oder schnell noch auf dem Weg nach Hause in die Pfütze hüpft? Lass dein Kind Spaß haben und Kind sein – auch so vermeidest du ein ewiges „Nein“:

5)    Biete positive Alternativen

Wenn dein Kind im Haus Ball spielen möchte und du das für keine so gute Idee hälst, dann musst du natürlich „Nein“ sagen. Mach deinem Kind jedoch gleichzeitig einen positiven Gegenvorschlag, der vielleicht noch viel mehr Spaß machen könnte. Im Garten gibt es schließlich viel mehr Platz, außerdem kannst du ja dann gleich mitspielen. Du könntest dann zum Beispiel sagen: „Toll, dass du Ball spielen möchtest, lass uns doch gemeinsam draußen spielen. Dort haben wir viel mehr Platz.“ Da sagt bestimmt kein Kleinkind „Nein“: Weitere positive Alternativen.

6)    Sag nur „Nein“, wenn du es wirklich meinst

Wenn das „Nein“ schon zur Gewohnheit geworden ist, solltest du dir extra Mühe geben, es wirklich nur im Ernstfall zu benutzen. Wenn du das „Nein“ sparsam genug benutzt, dann kann es eine effektive „Geheimwaffe“ sein, die deinem Kind deutlich zeigt, dass es etwas gemacht hat, was es auf keinen Fall tun soll.

Geschrieben von: Redaktion