Kleinkind Monat 29

Kleinkind Monat 29

Die Teletubbies haben nicht umsonst das Mantra: „Nochmal!“ Dein Kleinkind liebt Wiederholungen. Wenn alles seinen gewohnten Gang gibt, gibt das deinem Kind Sicherheit. Andererseits kann eine Änderung des Gewohnten dein Kind auch total durcheinander bringen, etwa wenn jemand anderes auf Papas Stuhl sitzt. Dann liegt es an dir, die Ruhe zu bewahren.

Woche 1) Lernen zu teilen

Sich um Spielsachen zu streiten ist für Kinder in diesem Alter ganz normal. Seine Spielsachen sind deinem Kind heilig und es ist natürlich für es, zu teilen. Aber du kannst ihm dabei helfen, es zu lernen. Am besten setzt du selbst ein gutes Beispiel und teilst etwas mit deinem Kind. Mehr zum Thema Freundschaften zwischen Kleinkindern.

Woche 2) Alternativen zum „Nein“

Wenn dein Kleinkind seinen eigenen Kopf hat, dann wird es vermutlich gerade ständig das Wörtchen „Nein“ zu hören bekommen. Mal ganz abgesehen, dass ein ständiges „Nein“ nicht gerade für rosa Wölkchen sorgt, hat das ewige „Nein. Das darfst du nicht.“ auch keinen positiven Effekt auf dein Kind und eure Beziehung zueinander. Versuche deshalb so häufig wie möglich positive Formulierungen zu verwenden. Hier sind ein paar Alternativen zum ewigen „Nein!“

Woche 3) Gedächtnistraining für Kleinkinder

Dein Kleinkind wird sich jeden Tag an mehr Dinge und Erlebnisse erinnern. Es erkennt die Straße zum Haus der Großeltern wieder oder es erinnert sich an den Schmetterlingskuss beim Gute Nacht-sagen am Abend zuvor. Hilf deinem Kind sein Gedächtnis zu trainieren, indem du es nach bestimmten Dingen fragst, etwa „Was gab es gestern zum Nachtisch? Schokoeis oder Vanillepudding?“ Ein schönes Ritual ist es auch, sich am Abend über die Ereignisse des Tages zu unterhalten. Und: Wiederholung führt zum Verstehen.

Woche 4) Welche Betreuung ist richtig für mein Kind?

Überlegst du, ob und wann du dein Kind zu einer Tagesbetreuung bringen möchtest? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dazu. Beschäftige dich vorher damit, was du von einer guten Betreuung erwartest. Außerdem sollten deine Vorstellungen zu Erziehung, Weltanschauung und Elternbeteiligung mit denen der jeweiligen Betreuungseinrichtung korrelieren. Das setzt natürlich voraus, dass du dich eingehend mit den Kindergärten und Tagesstätten in deiner Stadt beschäftigst. Aber die Recherchearbeit lohnt sich. Du willst ja nicht, dass dein Kind sich ständig in einer neue Tagesbetreuung eingewöhnen muss.